
Am Freitag setzten Aktivisten der Tierrechtsinitiative Maqi die Passanten auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda, am Samstag auf dem Königsplatz in Kassel dem Anblick der Leichen von Schweinen und Hühnern aus, um ihnen so die Auswirkungen ihres Unveganismus vor Augen zu führen.
In der Nacht zuvor hatten die Tierrechtler sieben Vögel aus einer Hennenaufzuchtanlage befreit (siehe Pressemitteilung vom 30. Juli).

Während die Ferkel den "Fleischkonsum" repräsentierten, wobei den meisten bewußt ist, dass dafür Tiere getötet werden, standen die Hennen stellvertretend für die vegetarische Tierausbeutung: am Schlüpftag ermordete männliche Küken (die weder für die Eierproduktion noch für die Mast rentabel sind), nach einem Jahr Leid durch Gefangenschaft und Qualzucht zur Erhöhung der "Legeleistung" "geschlachtete" Hennen (bei einer natürlichen Lebenserwartung von bis zu zwanzig Jahren) gibt jeder Eikonsument unabhängig von der Art der Gefangenhaltung, auch bei sogenannter Freiland- oder Biohaltung, in Auftrag. Entsprechendes gilt für Tiermilchkonsumenten, für die Kälber (zwangsläufiges Ergebnis der für die Milchproduktion erforderlichen jährlichen Schwangerschaft) und Kühe (bei nachlassender Milchleistung, nach etwa vier Jahren, wobei auch hier die Lebenserwartung bei 20 Jahren läge) getötet werden.
Nähere Informationen und Bildmaterial bei Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus, c/o Achim Stößer, Berliner Str. 34, D-63619 Bad Orb, Tel. 06052 309788, mail@maqi.de, http://maqi.de.
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